|
Gott sei Dank zu Hause
Nicht einmal ein guten Tag beim Check-In. Habe 4 Zimmer schriftlich bei der Buchung im Haupthaus reserviert aber nicht bekommen, auf unsere Beschwerde an der Rezeption hieß es nur seien sie froh das sie hier wohnen dürfen. Man sah das wir 4 Gehbehinderte sind und bracht uns im weitest entfernten Nebengebäude unter. Die Zimmer waren schön aber eiskalt, wir froren die ganze Nacht, konnten Abends nicht einmal duschen vor kälte. Es war nur eine Waffeldecke zum zudecken da, in einem Zimmer eine Zusatzdecke. Auf eine neuerliche Beschwerde bekamen wir Zimmer im Haupthaus. Die waren furchtbar. Man konnte keine Kleidung aufhängen, weil der Kasten nicht einmal so tief war um die Bügel hinein zu hängen, dann noch zwei kleine Fächer zum legen. Ich bekam mit meinem Mann ein sogenanntes Behindertenzimmer, das Doppelbett gerade mal 150cm breit sodass ich angst hatte aus dem Bett zu fallen. Das Bad ohne Brausetasse sodass beim duschen das ganze Bad überschwemmt war, die Fließen waren so rutschig das ich immer Hilfe brauchte um das Bad verlassen zu können. Wenn wir auf die Toilette mussten, mussten wir zuerst in den Duschbereich steigen dann die Türe zumachen, dann konnte man aufs WC. Im Waschbecken war noch eigetrocknete Zahnpaste und durch das Bettlaken schimmerten eingetrocknete Blutflecken eines Vorbewohners, das auf dem Matratzenschoner war.
Vor unserem Zimmerfenster ca. 2-3m entfernte ragte die Haupthauswand hoch, sodaß wir nur spärlich Tageslicht hatten. Zwischen Fenster und Mauer Unkraut alte Eimer, Dreck.
Der Strand ist ca. 700m vom Hotel entfernt, der Weg dahin ist schmutzig, genau wie der Strand selbst, es wird dort gebaut.
Ich erkundigte mich ob es auch Diabetiker Marmelade etc. gäbe, als Antwort bekam ich, was erwarten sie um die paar Euro.
Der Reiseleiter verkaufte uns eine Flußfahrt auf dem Manavgat, die wir auch bezahlten für 7 Pers. 210€ aber nur unter der Vorraussetzung das wir das Geld zurückbekommen, wenn es regnet, und wir wegen der Rutschgefahr nicht mitfahren können. Natürlich überhaupt kein Problem hieß es. Am Mittwoch goß es in Strömen, die Betreuerin rutschte auf dem Weg in den Speisesaal aus und verletzte sich am Kreuz. Sie bekam die 30€ sofort zurück. Am Donnerstag regnete es noch immer, sodass wir beschlossen im Hotel zu bleiben. Nun weigerte sich der Reiseleiter uns die restlichen 180€ zurück zu zahlen, nannte uns Lügner. Wir müssten zuerst zum Hotelarzt der sollte uns bestätigen, daß wir nicht mitfahren konnten, also 300€ zahlen um 180€ zurück zu bekommen. Wären wir auf der Fahrt ausgerutscht, hätte er sicher gesagt, was macht ihr mit Krücken an Bord.
Am Abreisetag bekamen wir ein Lunchpaket, komisch wir hatten alle sieben eine Faule Tomate drinnen, sodaß wir es stehen ließen. Eine zweite Tasse Kaffee sollten wir zahlen.
Ach nicht zu vergessen, als Abschiedsgruß bekamen wir von einem Angestellten, es war entweder der Kellner der Lobbybar oder der Portier (sah ihn nur von hinten) den Stinkefinger
|